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PREVIEW LICHTSTADT FELDKIRCH 2021

6 – 9 OKT 2021

 

Wir freuen uns auf die zweite Ausgabe von „Lichtstadt Feldkirch“! Zur Premiere 2018 durften wir mit rund 30.000 Besucherinnen und Besuchern über die faszinierende Wirkung der Lichtkunstprojekte in der Feldkircher Altstadt staunen.

Das spannende Programm der diesjährigen Festivalausgabe ist derzeit in Arbeit. Vorab sei so viel verraten: Internationale Künstlerinnen und Künstler arbeiten bereits eifrig daran ihre Projekte an ausgewählten Orten der Feldkircher Altstadt zu realisieren. Von Mapping über Projektion, bis zu audio-visueller Installation, Fassadenbespielung und Skulptur es entsteht ein eindrucksvoller Rundgang durch die spektakuläre historische Kulisse für Jung und Alt! Nach und nach könnt ihr hier das Programm entdecken.

Programm

GIANT DUNDU

DUNDU

DUNDU der Gigant des Lichts wird auf seiner Reise um den Globus der Feldkircher Altstadt einen Besuch abstatten. Umgeben von der Klangwelt der Kora, einer alten Erzählharfe aus Westafrika, duckt er seine riesenhafte Gestalt in die mittelalterlichen Gänge und bestaunt mit euch die Projekte auf dem Lichtstadt-Rundgang. Die weltweit größte freispielbare Puppe wird in perfekter Koordination seiner fünf Spieler durch menschlich anmutenden Bewegungen zum Leben erweckt. Der leuchtende, sanfte Riese nimmt uns mit auf eine märchenhafte Reise. Kommt und lasst euch überraschen!

CIRCLE

NEON GOLDEN

Licht und Klang verschmelzen in „CIRCLE“ zu einem intensiven audio-visuellen Erlebnis. Kreisförmig aufgestellte Lichtsäulen erleuchten in choreografiertem Zusammenspiel mit einem eigens erstellten Soundarrangement. Der eigene Körper und der architektonische Umraum werden integrale Bestandteile der Installation. Das Künstlerkollektiv NEON GOLDEN schafft in der Komposition aller Elemente eine räumliche Wahrnehmung der immateriellen Medien.

PORTAL

NEON GOLDEN

Durch ein knapp 5 Meter hohes „PORTAL“ gelangt man in eine andere Sphäre. Physisch einzutreten ist allerdings nicht nur unmöglich, sondern auch unnötig. Die immersive Wirkung vermag die eigene Gegenwart vielmehr durch eine andere, digitale Realität zu ersetzen. Diesen abstrakten Dimensionssprung entwickelt das österreichische Künstlerkollektiv NEON GOLDEN in einem fein choreografierten Zusammenspiel von Lichteffekten und Klang, welches fasziniert und überwältigt, um unsere Sinne auf die Reise in eine neue Welt des Sehens und Spürens zu schicken. 

Infinity Steps

Brigitte Kowanz

Die österreichische Künstlerin Brigitte Kowanz entwickelt in ihren multimedialen Arbeiten seit mehr als drei Jahrzehnten eine eigene skulpturale Formensprache, die sich nicht scheut die Welt der konkreten Beschaffenheit durch die Immaterialität des Lichts herauszufordern. Ihre „Infinity Steps“ erschaffen ein eigenes Universum in scheinbar unendlicher Wiederholung. In der Kunstbox am Jahnplatz sind spiegelnde Flächen und Neonröhren so aufeinander abgestimmt, dass Anfang und Ende, Gegenstand und Abbild sich permanent abzulösen scheinen. Das perfekte Spiel mit der Spiegelung multipliziert den physischen Raum und übersetzt ihn in virtuelle Szenen, die sich je nach Blickwinkel neu erschaffen. 

recover

Brigitte Kowanz

Brigitte Kowanz überträgt für ihre neue Arbeit „recover“ die einzelnen Buchstaben des Wortes in reflektierende Bänder unterschiedlicher Breite, die sich um die Bäume des Raiffeisenplatzes schlingen. Kowanz greift für die Umwandlung der Buchstaben auf eine Art der sprachlichen Übermittlung zurück, die um 1840 durch kurze und lange Signale taktiler, akustischer oder visueller Art die menschliche Kommunikation revolutionierte: den Morsecode. Diese Art der sprachlichen Codierung und Decodierung gilt als Vorläufer und Wegbereiter unserer digitalen Kommunikation. „recover“ wird zum Leben erweckt, indem die BesucherInnen mit Stirnlampen die Morsezeichen durch die Reflexion erst sichtbar machen.

Peter Kogler

Peter Kogler

Der österreichische Medienkünstler Peter Kogler lässt das Innere der Johanniterkirche vor unseren Augen aus den Fugen geraten. Ein schwarz-weißes geometrisches Muster wird auf die Architektur gemappt. Die computeranimierte Projektion zeigt im Zusammenspiel mit dem von Franz Pomassl entwickelten Sound amorphe Bildwelten und schafft einen labyrinthischen, sich dynamisch verändernden und rekonstruierenden Raum.

Parasite

David Reumüller

David Reumüllers neue Installation „Parasite“ feiert in Feldkirch Premiere. 


Der österreichische Künstler legt durch die Verschränkung zweier Räume verschiedenste Formen individueller Realität und physischer Transformation frei. Die konkrete, sich parasitär an die Fassade schmiegende Architektur der ineinander verflochtenen Fundhölzer, bildet den skizzenhaften Rahmen für die digitalen Ebene. Die 5 x 8 m große Leinwand zeigt ein unendlich fortgesetztes Muster, welches erst durch das Eintreten der BesucherInnen belebt, freigelegt und gedeutet wird. Der eigene Schatten lässt ein virtuelles Alter Ego entstehen, welches im gegenwärtigen Drang improvisierter Selbstdarstellung und -optimierung metaphorisch identitätsstiftend wirkt. 

Cubed Dream

artificalOwl

Die zentrale Marktgasse der Feldkircher Altstadt bespielt das Schweizer Künstlerkollektiv artificialOwl um Jan Raphael Knieza. Das sphärische Zusammenspiel von Licht, Nebel und Sound streckt sich aus dem begehbaren fünf Meter hohen Kubus in die Höhe der mittelalterlichen Gasse. In der Flüchtigkeit des Moments erleben wir die Transformation unserer konkreten Wirklichkeit in eine traumhafte Vergänglichkeit von mystischer Schönheit.

Sinus 1.0 Classic Edition

artificalOwl

Begegnung braucht Raum und Zeit, Möglichkeit und Respekt, Interesse und Kommunikation. Begegnung ist fundamental für die menschliche Existenz und deren Entwicklung oder gemeinsame Bewältigung von Krisen. In Zeiten beschränkter Begegnungsmöglichkeiten, die durch digitale Interfaces mehr oder weniger gut in eine andere Form des Zusammentreffens überführt werden, wird der Hunger nach echtem gemeinsamem Erleben stetig größer. Das Schweizer Kollektiv artificialOwl bearbeitet Strukturen und Momente menschlicher Begegnung und Kommunikation in ihren Installationen. Ihre neue Arbeit „Sinus 1.0 Classsic Edition“ entstand 2021 eigens für das Feldkircher Churer Tor in Zusammenarbeit mit dem international renommierten Vorarlberger Komponisten Herbert Willi.

OchoReSotto Klanglicht 2017
OchoReSotto Klanglicht 2019
OchoReSotto Klanglicht 2019

Arkestra of Light

OchoReSotto

Die in Graz ansässige Künstlergruppe OchoReSotto ist international bekannt für beeindruckend choreographierte multimediale Installationen. Durch intensive Beschäftigung mit dem Ort, den bestehenden Strukturen und Architekturen entsteht ein feines Gespür für unentdeckte oder unsichtbare Potentiale, die mithilfe gekonnter Projektionstechnik – von analog bis digital, von Film bis Mapping – in eine Sprache des Lichts übersetzt werden. Von abstrakten Bildfindungen zu figuralen Erzählmomenten, jede ihrer Installation ist einmalig, wie die Orte, an denen sie entstehen. Anlässlich Lichtstadt Feldkirch 2021 entwickelt OchoReSotto eine neue raumgreifende Arbeit für die Neustadt, Alte Dogana und Schattenburg. 

OchoReSotto Klanglicht 2017
OchoReSotto Klanglicht 2019
OchoReSotto Klanglicht 2019

Arkestra of Light

OchoReSotto

Die in Graz ansässige Künstlergruppe OchoReSotto ist international bekannt für beeindruckend choreographierte multimediale Installationen. Durch intensive Beschäftigung mit dem Ort, den bestehenden Strukturen und Architekturen entsteht ein feines Gespür für unentdeckte oder unsichtbare Potentiale, die mithilfe gekonnter Projektionstechnik – von analog bis digital, von Film bis Mapping – in eine Sprache des Lichts übersetzt werden. Von abstrakten Bildfindungen zu figuralen Erzählmomenten, jede ihrer Installation ist einmalig, wie die Orte, an denen sie entstehen. Anlässlich Lichtstadt Feldkirch 2021 entwickelt OchoReSotto eine neue raumgreifende Arbeit für die Neustadt, Alte Dogana und Schattenburg. 

Infinity Steps

Brigitte Kowanz

Die österreichische Künstlerin Brigitte Kowanz entwickelt in ihren multimedialen Arbeiten seit mehr als drei Jahrzehnten eine eigene skulpturale Formensprache, die sich nicht scheut die Welt der konkreten Beschaffenheit durch die Immaterialität des Lichts herauszufordern. Ihre „Infinity Steps“ erschaffen ein eigenes Universum in scheinbar unendlicher Wiederholung. In der Kunstbox am Jahnplatz sind spiegelnde Flächen und Neonröhren so aufeinander abgestimmt, dass Anfang und Ende, Gegenstand und Abbild sich permanent abzulösen scheinen. Das perfekte Spiel mit der Spiegelung multipliziert den physischen Raum und übersetzt ihn in virtuelle Szenen, die sich je nach Blickwinkel neu erschaffen. 

recover

Brigitte Kowanz

Brigitte Kowanz überträgt für ihre neue Arbeit „recover“ die einzelnen Buchstaben des Wortes in reflektierende Bänder unterschiedlicher Breite, die sich um die Bäume des Raiffeisenplatzes schlingen. Kowanz greift für die Umwandlung der Buchstaben auf eine Art der sprachlichen Übermittlung zurück, die um 1840 durch kurze und lange Signale taktiler, akustischer oder visueller Art die menschliche Kommunikation revolutionierte: den Morsecode. Diese Art der sprachlichen Codierung und Decodierung gilt als Vorläufer und Wegbereiter unserer digitalen Kommunikation. „recover“ wird zum Leben erweckt, indem die BesucherInnen mit Stirnlampen die Morsezeichen durch die Reflexion erst sichtbar machen.

Peter Kogler

Peter Kogler

Der österreichische Medienkünstler Peter Kogler lässt das Innere der Johanniterkirche vor unseren Augen aus den Fugen geraten. Ein schwarz-weißes geometrisches Muster wird auf die Architektur gemappt. Die computeranimierte Projektion zeigt im Zusammenspiel mit dem von Franz Pomassl entwickelten Sound amorphe Bildwelten und schafft einen labyrinthischen, sich dynamisch verändernden und rekonstruierenden Raum.

CIRCLE

NEON GOLDEN

Licht und Klang verschmelzen in „CIRCLE“ zu einem intensiven audio-visuellen Erlebnis. Kreisförmig aufgestellte Lichtsäulen erleuchten in choreografiertem Zusammenspiel mit einem eigens erstellten Soundarrangement. Der eigene Körper und der architektonische Umraum werden integrale Bestandteile der Installation. Das Künstlerkollektiv NEON GOLDEN schafft in der Komposition aller Elemente eine räumliche Wahrnehmung der immateriellen Medien.

Cubed Dream

artificalOwl

Die zentrale Marktgasse der Feldkircher Altstadt bespielt das Schweizer Künstlerkollektiv artificialOwl um Jan Raphael Knieza. Das sphärische Zusammenspiel von Licht, Nebel und Sound streckt sich aus dem begehbaren fünf Meter hohen Kubus in die Höhe der mittelalterlichen Gasse. In der Flüchtigkeit des Moments erleben wir die Transformation unserer konkreten Wirklichkeit in eine traumhafte Vergänglichkeit von mystischer Schönheit.

Sinus 1.0 Classic Edition

artificalOwl

Begegnung braucht Raum und Zeit, Möglichkeit und Respekt, Interesse und Kommunikation. Begegnung ist fundamental für die menschliche Existenz und deren Entwicklung oder gemeinsame Bewältigung von Krisen. In Zeiten beschränkter Begegnungsmöglichkeiten, die durch digitale Interfaces mehr oder weniger gut in eine andere Form des Zusammentreffens überführt werden, wird der Hunger nach echtem gemeinsamem Erleben stetig größer. Das Schweizer Kollektiv artificialOwl bearbeitet Strukturen und Momente menschlicher Begegnung und Kommunikation in ihren Installationen. Ihre neue Arbeit „Sinus 1.0 Classsic Edition“ entstand 2021 eigens für das Feldkircher Churer Tor in Zusammenarbeit mit dem international renommierten Vorarlberger Komponisten Herbert Willi.

Die Projektion einer Sinuswelle wird von künstlichem Nebel aufgefangen und scheint eine kurzzeitige physische Gegenwart zu erlangen. Was entsteht ist ein Raum des Dialogs, gefüllt mit fantastischen, ephemeren Gebilden, erzeugt durch eine poetische Synthese aus Projektion, klassischer Komposition und unserem gemeinschaftlichen Erleben. Das ganzheitliche Eintauchen in diese fremde Welt ermöglicht eine temporäre Erlösung von der eigenen Gegenwart.

Parasite

David Reumüller

David Reumüllers neue Installation „Parasite“ feiert in Feldkirch Premiere. 


Der österreichische Künstler legt durch die Verschränkung zweier Räume verschiedenste Formen individueller Realität und physischer Transformation frei. Die konkrete, sich parasitär an die Fassade schmiegende Architektur der ineinander verflochtenen Fundhölzer, bildet den skizzenhaften Rahmen für die digitalen Ebene. Die 5 x 8 m große Leinwand zeigt ein unendlich fortgesetztes Muster, welches erst durch das Eintreten der BesucherInnen belebt, freigelegt und gedeutet wird. Der eigene Schatten lässt ein virtuelles Alter Ego entstehen, welches im gegenwärtigen Drang improvisierter Selbstdarstellung und -optimierung metaphorisch identitätsstiftend wirkt. 

PORTAL

NEON GOLDEN

Durch ein knapp 5 Meter hohes „PORTAL“ gelangt man in eine andere Sphäre. Physisch einzutreten ist allerdings nicht nur unmöglich, sondern auch unnötig. Die immersive Wirkung vermag die eigene Gegenwart vielmehr durch eine andere, digitale Realität zu ersetzen. Diesen abstrakten Dimensionssprung entwickelt das österreichische Künstlerkollektiv NEON GOLDEN in einem fein choreografierten Zusammenspiel von Lichteffekten und Klang, welches fasziniert und überwältigt, um unsere Sinne auf die Reise in eine neue Welt des Sehens und Spürens zu schicken. 

GIANT DUNDU

DUNDU

DUNDU der Gigant des Lichts wird auf seiner Reise um den Globus der Feldkircher Altstadt einen Besuch abstatten. Umgeben von der Klangwelt der Kora, einer alten Erzählharfe aus Westafrika, duckt er seine riesenhafte Gestalt in die mittelalterlichen Gänge und bestaunt mit euch die Projekte auf dem Lichtstadt-Rundgang. Die weltweit größte freispielbare Puppe wird in perfekter Koordination seiner fünf Spieler durch menschlich anmutenden Bewegungen zum Leben erweckt. Der leuchtende, sanfte Riese nimmt uns mit auf eine märchenhafte Reise. Kommt und lasst euch überraschen!

PROJEKTE UND ORTE 2021

Entdeckt die Projekte der „Lichtstadt Feldkirch“ auf einem gemütlichen
Rundgang durch die historische Feldkircher Altstadt. Hier könnt ihr eure
Route planen oder ihr lasst euch einfach treiben und überraschen!

Besuch

6. – 9. Oktober 2021

19 – 24 Uhr

Kostenloser Eintritt, barrierefrei

Eröffnung: 6. Oktober 2021, 19:30 Uhr

Alte Dogana (Neustadt 37, Feldkirch)

Lichtstadt Feldkirch Impressionen Festival 2018

6. – 9. Oktober 2021

19 – 24 Uhr

Kostenloser Eintritt, barrierefrei

Eröffnung: 6. Oktober 2021, 19:30 Uhr

Alte Dogana (Neustadt 37, Feldkirch)

ANREISE

Auf Grund sehr begrenzter Parkmöglichkeiten empfehlen wir die stressfreie Anreise per Bus und Bahn!
Sucht hier nach eurer Verbindung und lauft innerhalb weniger Gehminuten
vom Bahnhof in die Feldkircher Altstadt.