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Das Festival für Kunst mit Licht in Vorarlberg

DRITTER BIS SECHSTER OKTOBER

#lichtstadtfeldkirch

SPIELORTE & KÜNSTLER

1) Philipp Geist: »Feldkirch Fades«
Neustadt, Alte Dogana & Schattenburg

2)Stoph Sauter feat. Rey Zorro: »Bud«
Schmiedgasse

3) Neon Golden: »Tower«
Sparkassenplatz

4)ArtificialOwl: »Holographisches Windspiel 2.0«
Churer Tor

5) starsky: »lichtgedicht : ju can jandl jurself !« 
Marktgasse

6) Olafur Eliasson
»starbrick«, Johanniterkirche
Little Sun Shop, Johannitergasse

7) Thilo Frank: »Circumpolar Lantern«
Montforthaus

8) David Reumüller: »Exposure o.T.«
Montfortplatz

9) Nives Widauer: »Kambium«
Elisabethplatz

10) Thilo Frank: »You and I, wandering on the snake’s tail«
Reichenfeld

BESUCHEN

»Lichtstadt Feldkirch«, 3. – 6. Oktober 2018, 19 – 24 h
Eröffnung: 3. Oktober 2018, 19:30h an der Alten Dogana / Neustadt

»Lichtstadt Feldkirch« ist das Festival für Kunst mit Licht in Vorarlberg, das zum Mitmachen, Staunen, Verweilen, Diskutieren, Feiern oder Grübeln einlädt, das uns Altbekanntes neu sehen lässt, das uns darin etwas über unsere Art des Zusammenlebens, der eignen und gegenseitigen Wahrnehmung verrät, das die Stadt und ihre Orte aus einer anderen Perspektive zeigt.

Zur Premiere im 800. Jubiläumsjahr der Stadt verwandeln 10 Projekte internationaler Künstlerinnen und Künstler die Feldkircher Altstadt an den vier Abenden vom 3.-6. Oktober 2018 mit Anbruch der Dunkelheit in ein großes Freilichtmuseum.

Licht als Material und Medium gleichermaßen hat eine lange Tradition in der Bildenden Kunst. In Begleitung der licht-, energie- und medientechnischen Entwicklungen wird es fortwährend künstlerisch erforscht. Unter dem Begriff der Lichtkunst zusammengefasste künstlerische Positionen und Projekte manifestieren sich in zahlreichen Formaten, oftmals genreübergreifend. Lichtobjekte, Filme, Projektionen, Mappings und Skulpturen machen Raum, Zeit und Betrachter zu aktiven Bestandteilen der Arbeit. Die Kunst, der Stadtraum mit seinen vielen Geschichten und Gesichtern, sowie moderne Technologien werden im Rahmen von »Lichtstadt Feldkirch« zu einem einzigartigen Gesamterlebnis zusammengeführt, welches sich nach der diesjährigen Premiere in biennaler Durchführung zu einer festen Größe im spannenden kulturellen Leben der Region entwickeln soll.

Eintritt frei
Die Projekte des Lichtkunstfestivals sind innerhalb von je 5-10 Gehminuten bei freiem Eintritt und barrierefrei zugänglich. Das Programm ist an allen vier Spielabenden gleich. Wir laden alle Anwohner und Besucher herzlich ein, lasst euch auf einem Streifzug durch die Stadt faszinieren und überraschen!

Anreise
Die Altstadt liegt auf einem kurzen Fußmarsch ca. 800m entfernt vom Bahnhof.
Fahrplanauskunft in Vorarlberg für Bus und Bahn: vmobil.at

Parkplätze und –garagen erreichen Sie bequem über das Parkleitsystem Feldkirch.
Bitte beachten Sie, dass die „Neustadt“ für die Abende des Festivals für den Verkehr gesperrt bleibt.

KÜNSTLER

Olafur Eliasson: »starbrick«
Die Frage nach der Art und Weise, wie Licht unsere Wahrnehmung und Erfahrung in der Welt beeinflusst, geht in der Arbeit des dänischen Künstlers Olafur Eliassons (geb.1967) einher mit dem Interesse an der komplexen Definition von Raum und den Möglichkeiten der Lichtmodulation. In dem LED-Lichtmodul »starbrick«, entwickelt in Kooperation mit der Marke Zumtobel, werden nach Eliasson drei Arten von Raum erzeugt, die erst in der inhärenten Beleuchtung ihre volle Kraft entfalten: die geometrische Struktur des Moduls selbst, der negative Raum in seinem Kern und die polyedrischen Kugeln, die zwischen den Modulen beim Zusammenstecken entstehen. Wie der Name »starbrick« verspricht, kann durch Kombination mehrerer sternförmiger Module eine individuelle Form erzeugt werden, die in der jeweiligen Architektur unterschiedliche Funktionen übernimmt: von der hängenden, scheinbar schwebenden Umgebungsleuchte bis hin zum architektonischen Elementen einer Wand, Säule oder abgehängten Decke, das Prinzip ist orts- und situationsspezifisch umsetz- und erweiterbar. Die ästhetischen Möglichkeiten der Wirkung im und auf den Raum liegen weit gefächert zwischen geometrischer Konstruktion und Ordnung, sowie anthropomorpher Anmutung in der schwarmähnlichen Ballung der Module.
David Reumüller: »Exposure o.T.«
Die Installation »Exposure o.T.« des österreichischen Künstlers David Reumüller (geb. 1979) bewirkt in ihrer Einfachheit Ungeahntes: Plötzlich tanzt das Publikum, macht einen Handstand, turnt durchs Bild, spielt miteinander und vor allem mit dem, was sich auf der Leinwand als Echo der eigenen Physis abbildet. Der Aufbau besteht aus zwei Projektoren, die ein und das selbe Bild auf die Leinwand werfen, in je einer positiven Variante und deren negativer Verkehrung. Zu erkennen ist durch die digitale Auflösung erstmal nicht viel mehr als eine graue Fläche. Betritt man jedoch den Raum der Installation, so wird das Bild auf der Projektionsfläche freigelegt. Die eigene Bewegung vereint sich mit dem Muster, welches wiederum die physische Interaktion zu ihrer Form werden lässt und sich fortlaufend ändert. Bei Reumüller wird das Licht der Projektion zum Material und der Körper zum ausführenden Medium. Die plastische Qualität des Lichts wird in der ihr innewohnenden Form der Verfänglichkeit auf unmittelbare Art körperlich gestalt- und erfahrbar.
Thilo Frank: »You and I, wandering on the snake’s tail«
Die Installation des deutschen Künstlers Thilo Frank (geb. 1978) trägt einen Titel, der uns das Gruseln lehrt: »You and I, wandering on the snake’s tail«. 44 hölzerne Dreiecke reihen sich auf einer Fläche von 10 m Durchmesser und mit einer Höhe von 3,50 m in stetig leicht verschobener Konstruktion aneinander, bis sich der Kreis schließt. Es entsteht eine Art Pavillon, der zum Betreten, Wandeln im Inneren und Umkreisen einlädt. Eine Architektur, die uns nicht schützt, die alles offenlässt und gleichzeitig einschließt, die von innen gesehen die Außenwelt in Fragmente zerlegt, die sich in der fest verschraubten Konstruktion zu bewegen scheint: Sie kippt unaufhaltsam. Wenn dann noch das faszinierende Spiel von Licht und Schatten die massiven Balken und ihre Umgebung formt, ist nichts mehr sicher. Trotz unseres Wissens um die feste Bodenverankerung und mathematisch exakte Berechnung des Aufbaus ist alles in stetiger Bewegung begriffen. Das Spiel mit Rhythmus, Bewegung und Mythos findet seinen Höhepunkt im Titel der Arbeit: Wir wandeln auf dem Schwanz der Schlange. Dieser schließt sich jedoch in einem Kreis – die Schlange schluckt ihren eigenen Schwanz. Das Symbol des Uroboros (wörtl. übersetzt »Schwanzverzehrender«) steht schon in der frühesten bekannten Bildgebung, einem den Sarkophag von Tutanchamun umgebenden Schrein, für die kosmische Einheit. Zahlreiche darauffolgende mythische, religiöse, alchemistische oder philosophische Deutungen manifestieren in der Darstellung unter anderem das Symbol der Unendlichkeit, eines ewigen Kreisprozesses und einer permanenten zyklischen Regeneration.

SPONSOREN

Wir Danken für die zahlreichen und vielfältigen Unterstützungen und Gespräche bei unseren Sponsoren, Förderern, Partnern und Anwohnern der Stadt Feldkrich, ohne welche die diesjährige Premiere des Lichtkunstfestivals schlichtweg undenkbar wäre!

Hauptsponsoren:

Sponsoren:

Partner:

Christian Wilhelm
Erich Hoop

Hospitality Partner:

Ausführende Partner:

Gebrüder Weiss
Fischer Papier AG, St. Gallen
K24 Technik Vertrieb GmbH

KONTAKT

Lichtstadt Feldkirch
Montfortplatz 1
6800 Feldkirch

sina@lichtstadt.at

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